Abschied

Leider hat nicht jedes Tier das Glück, ein schönes neues Zuhause zu finden. Einigen ist es nicht vergönnt, ihren Lebensabend auf einem kuscheligen Sofa zu verbringen ...

Emilio, der kleine schwarze Kater wurde am 22.10.2009 in der Peiner Südstadt gefunden und ins Tierheim gebracht. Er war ca. 1 Jahr alt und hatte eine Beinfraktur, dadurch konnte er sein linkes Bein nicht nutzen. Er wurde von den Tierheimpflegern- und Pflegerinnen liebevoll Emilio getauft. Emilio war am Anfang noch etwas schüchtern, aber auch sehr verspielt und verschmust. Er mochte seine Artgenossen und kam mit allen Mitbewohnern in den Katzenstuben prima aus. Am 03.01.2010 wurde Emilio morgens tot in seinem Körbchen gefunden. Gerne hätten wir dem kleinen Schmusekater ein schönes Zuhause mit Freigang in einer liebevollen Familie gewünscht... Es tut uns unendlich leid...mach's gut, lieber Schatz!


Hektor, der kleine sensible Chihuahua Mischling wurde am 03.10.2009 aufgefunden und ins Tierheim gebracht. Er wurde dort von einer Tierheimmitarbeiterin aufgepäppelt und konnte so Ende November/Anfang Dezember zu seinen Interessenten in die häusliche Pflege umziehen. Dort gefiel es ihm super gut, denn es war ein ruhiges, aber sehr liebevolles Zuhause. Am 17.12.2009 wurde Hektor in seinem Körbchen tot aufgefunden. Hektor wurde nur ca. 4 Jahre alt. Wir sind sehr traurig, denn wir hätten uns sehr gefreut, wenn Du eine lange Zeit bei den Interessen bzw. später bei deinen Leuten hättest verbringen dürfen. Lieber Hektor, wir werden dich nicht vergessen, du warst zwar vom Äußeren ein kleiner Hund, aber vom Wesen her warst du ein ganz Großer. Tschüß Hektor - mach´s gut!


Die kleine süße ROMASCHKA kam am 27.08.2007 zusammen mit ihrer Schwester Plattohr, als wilder Katzewelpe zu uns. Sie war abgemagert und wurde von uns sorgsam aufgepäppelt und groß gezogen. Sie war sehr scheu, skeptisch und ließ sich erst nach ca. 1 Jahr von einigen Pflegern anfassen und streicheln. Die skeptische und scheue Romaschka war aber trotz allem sehr verspielt und wartete jeden Tag auf ihre Putenwurstmahlzeit. Sie war für uns Pfleger/innen immer eine große Unterstützung, denn sie kümmerte sich sehr oft um die anderen Katzen in ihrer Stube und brachte Ihnen vieles bei. Am 14.08.2009 lag Romaschka zusammen gekuschelt in einem offenen Körbchen. Romaschka rührte sich nicht, sie war gut genährt und äußerlich gesund. Was sie hatte, wissen wir leider nicht. Sie ist scheinbar im Schlaf gestorben. Liebe Romaschka, wir hätten Dich gerne noch länger bei uns behalten. Noch lieber hätten wir Dich in liebevolle Hände abgebeben. Mach´s gut Romaschka…..wir vermissen Dich und nicht nur wir, sondern auch die anderen Katzen, mit denen Du in einer Stube gelebt hast.


PIRAT kam am 24.01.2009 nach einem schweren Autounfall mit 6-fachem Beckenbruch ins Tierheim. Ihm musste auch ein Auge entfernt werden und er saß 3 Monate in Quarantäne bzw. in der Krankenstation. Er wurde von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aufgepäppelt und es ging ihm gut. Er wollte leben! Er wurde der Liebling von allen, denn er war sehr lieb, anhänglich und sehr verschmust. Aber eines war er nicht: bestechlich. Am 07.10.09 ging es ihm plötzlich sehr schlecht und er wurde stationär beim Tierarzt aufgenommen. Da bei Pirat akutes Leberversagen festgestellt wurde, entschieden wir uns schweren Herzens -um ihm weitere Qualen zu ersparen- ihn zu erlösen und über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen. Es tut uns so leid, dass wir Dir keinen Lebensabend bei eigenen Dosis verschaffen konnten. Tschüß Pirat, wir werden dich nicht vergessen!


FREDDY - uns wird immer geraten, als Pfleger eine gewisse Distanz zu euch Tieren zu wahren, damit uns Abschiede wie dieser nicht so schwer fallen. Doch leider - oder auch zum Glück - können wir das nicht immer, da wir euch all unsere Aufmerksamkeit und Liebe geben, die ihr verdient habt - sie ist vielleicht die einzige, die ihr in eurem Leben erfahrt. Ich habe dich am 14.02.09 als verwahrlosten und auf einem Grundstück zurück gelassenen 13jährigen Hund kennen gelernt. Deine Leute haben dich dort sitzengelassen, ohne Möglichkeit auf einen warmen Platz. Nachdem unter dem ganzen Dreck und Filz ein Hund zu Tage kam mußten wir die Diagnose vom Tierarzt - Lebertumor im Endstadium sowie Herzprobleme - verdauen. Mit Medikamenten und viel Liebe und Zuwendung konnten wir dich bei uns aufblühen sehen. Am Abend des 30.04. allerdings wolltest du nicht mehr fressen und dein Bauch war stark angegeschwollen - uns war klar, was das bedeutete und so konnten wir dich nur noch bei deinem letzten Gang begleiten. Dein Lächeln fehlt uns ...


Kleine FLY, am 12.01.2009 bist du nach einer schweren Krankheit über die Regenbogenbrücke gegangen.
Ich - als deine Patin - sende dir einen letzten Gruß. Du warst eine bezaubernde kleine Maus, sehr scheu, aber sehr neugierig und liebevoll gegenüber deinen Artgenossen. Es tut mir unendlich leid, dass du niemals ein warmes Zuhause oder eine liebe Hand, die dich streichelt, kennenlernen durftest. Es hätte viel Zeit gebraucht, aber ich bin sicher, dass du irgendwann deine Angst überwunden hättest, wenn dir nur irgendjemand eine Chance gegeben hätte ... Kleine Fly, nun spielst du mit all den anderen Katzen auf der anderen Seite, hast ein warmes Plätzchen und keine Schmerzen mehr, unsere Omi passt nun auf dich auf. Leb wohl kleine Maus, wir vermissen dich.
Annika und das Tierheim-Team.


MASCHA wurde zusammen mit NELE am 19.09.08 im Tierheim abgegeben. Die liebe MASCHA war 12 Jahre alt, herzkrank und hatte Diabetes. Mascha war sehr sensibel und litt sehr unter dem großen Stress in unseren Katzenstuben...den vielen Besuchern und den vielen Katzen. Am 02.10.08 lag MASCHA morgens in ihrem Körbchen und schien ruhig zu schlafen. Zärtlich wurde die Kleine von einer Pflegerin gestreichelt und vorsichtig aus dem Körbchen genommen, um nach ihrem Befinden zu sehen. Mascha bewegte sich nicht und schaute die Pflegerin völlig apathisch an... sie hatte sich aufgegeben... Sofort wurde die süße Maus zum Tierarzt gebracht, der einen Zuckerschock diagnostizierte... um sie nicht weiter zu quälen wurde beschieden, Mascha zu erlösen. MASCHA, es tut uns unendlich leid, dass wir so schnell keine Pflegestelle für dich ausfindig machen konnten, denn nur in einer häuslichen und liebevollen Umgebung hättest du eine gute Chance gehabt, noch einige Jahre glücklich zu leben... liebe, kleine Mascha, mach's gut...


Am 13.07.08 wurde TWEENY in einem kleinen Käfig mit zwei Kaninchen auf unserem Tierheimgelände vorgefunden. TWEENY wurde von den Kaninchen gebissen und verletzt, so dass wir die drei trennen mussten. Die Verletzungen waren mittlerweile sehr gut abgeheilt, das Schweinchen war munter und wir waren alle sehr traurig, als wir die kleine Maus am frühen Morgen des 17.08.08 tot im Käfig vorfanden. Wir sind sehr traurig, TWEENY, gerne hätten wir dir noch ein schönes Leben inmitten deiner Artgenossen gewünscht.


Unsere liebe STELLA kam am 20.01.05 aus einer sehr schlechten Haltung zu uns ins Tierheim. Nie konnte sie ihre Angst vor den Menschen besiegen und sie war immer sehr sensibel und zurückhaltend und unauffällig ... niemand hat sich je für die Kleine interessiert...:-(( Wir bemerkten, dass Stella nicht mehr fressen mochte und stellten sie dem Tierarzt vor, der einen Unterzungentumor feststellte. Um ihr weitere Qualen zu ersparen, entschlossen wir am 07.08.08, die liebe Maus gehen zu lassen. STELLA, es tut uns leid, dass du niemals in deinem Leben ein behütetes Leben in einer liebevollen Familie kennenlernen durftest.


Unsere süße LILLY wurde am 23.2.08 mit einem Beinbruch im Tierheim eingeliefert. Sie musste 2 Monate lang in einer kleinen Quarantänebox verweilen, damit die Fraktur heilt. Nach der Genesung konnte Lilly in die großen Katzenstuben gesetzt werden wo sie endlich spielen, toben und kletten konnte. Am liebsten spielte Lilly mit dem Wasser und erwartete einen als erstes an der Tür, wenn es 'Fressi' gab. Am 21.5.08 lag Lilly morgens mit Atemnot in einem Körbchen. Sofort wurde sie zum Tierarzt gebracht. Dieser stellte einen Zwerchfellriss fest und da Lilly schon zu schwach für eine OP war, musste sie von ihren Qualen erlöst werden. Es fällt uns allen schwer von Dir Abschied zu nehmen. Mach's gut, kleine Lilly, du wirst uns fehlen. Es tut mir leid, dass ich an diesem schrecklichen Morgen nicht da war, um dein Pfötchen zu halten und dir zu sagen, dass alles wieder gut wird.
Eugenia


Die wunderhübsche ROMENJA kam am 27.03.08 als Fundtier zu uns. Sie war schon eine ältere Katzenlady, sehr lieb und sehr verschmust. Uns fiel auf, dass sie sehr viel trank und die Kleine wurde dem Tierarzt vorgestellt, der eine chronische Niereninsuffizienz feststellte. Wir stellten Romenja auf Nieren-Diätfutter um und hofften, dass die liebe Maus so noch eine gute Zeit vor sich habe. An dem Tag, als Romenja als Sorgenkind ins Internet gestellt werden sollte, bekam sie akutes Nierenversagen und musste euthanasiert werden. Gerne hätten wir der kleinen Schmusekatze noch ein schönes Zuhause in einer liebevollen Familie gewünscht...


Unser BALU kam am 12. November 2007 als Abgabetier ins Tierheim. Er machte auf uns einen gesunden Eindruck, allerdings war Balu für einen einjährigen Junghund viel zu dick. Wir versuchten sein Gewicht mit Diätfutter zu reduzieren, doch er nahm einfach nicht ab. Auch merkten wir schnell, dass Balu absolut keine Kondition hatte, sehr häufig stolperte und auch sehr tolpatschig war. Wir stellten Balu unserem Tierarzt vor und es wurde eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert. Balus Zustand besserte sich jedoch nicht, manchmal fiel er einfach um. So vereinbarten wir mit der Tierärztlichen Hochschule einen Termin, um den Kleinen gründlich zu untersuchen und ein MRT machen zu lassen. Die Schilddrüsenunterfunktion wurde bestätigt, doch das MRT brachte zusätzlich vermehrtes Hirnwasser zutage...dadurch resultierten auch die vielen epileptischen Anfälle...Bis zum Schluß hatten wir Hoffnung, dass Balu medikamentös geholfen werden könnte... den schmerzhaften Druck in seinem Kopf konnte ihm aber keiner nehmen und so entschlossen wir uns schweren Herzens, den Kleinen bis an die Regenbogenbrücke zu begleiten und ihn endlich von seinen Schmerzen zu befreien. Am 29.04.08 schlief Balu ganz ruhig in den Armen eines Pflegers ein. Mach's gut, Goldlöckchen, wir werden dich nicht vergessen!


Von Anfang an schien CHARLY unter keinem guten Stern zu stehen. Tierschützer lösten ihn aus schrecklichen Umständen aus und brachten ihn zu uns. In seinem bisherigen kurzen Leben durfte er nur angebunden unter einer Treppe vor sich hinvegetieren, sein Futter hat man ihm immer wieder weggenommen. Seine Schulter war verkrüppelt, ob das angeboren war oder ihm zugeführt wurde, lässt sich nur mutmaßen. Charly saß anfangs nur fletschend und knurrend im Zwinger und ließ keinen an sich heran. Er kannte nichts und hatte vor allem und jedem Angst. Wo hätte er auch nur irgendetwas lernen sollen??? Mit der Zeit faßte er Vertrauen zu uns und genoss es, mit uns zu spielen und auch zu kuscheln. Leider stellte der Tierarzt auch hochgradige HD fest... Wir versuchten seine Schmerzen medikamentös einzudämmen, um ihn noch erfahren zu lassen, dass er vom Menschen auch Liebe erfahren konnte. Diese Liebe hat er von uns bekommen... doch als das Schmerzmittel erhöht werden musste, entschlossen wir uns schweren Herzens, Charly von seinem Leiden zu erlösen. Leider hatte er keine faire Chance auf ein Leben ohne Angst und Schmerz! Es tut uns unendlich leid...mach's gut, lieber Schatz!


HEXE mussten wir leider über die Regenbogenbrücke gehen lassen, da eine Thrombose bei ihr diagnostiziert wurde. Sie hatte sehr große Schmerzen und die Heilungschancen waren nahezu Null. Kleiner "Wildling", wir hätten dich so gerne noch länger bei uns behalten, allein um dich endgültig zu überzeugen, dass man auch den Menschen vertrauen kann. Mach's gut, kleiner Schatz, wir haben dich geliebt...


Unser geliebter JORDAN ist von uns gegangen. Er lag einfach eines morgens tot in seinem Zwinger. Sein Körper war nicht verkrampft, sondern ganz entspannt. Jordan erlitt in der Nacht einen plötzlichen Herztod. Aber er war ganz alleine, als es passierte. Das tut uns sehr Leid.
Jordan musste bei uns dreimal operiert werden, weil er einen seiner geliebten Kauknochen, um den sich Teppichboden gewickelt hatte, gefressen hatte. Schon daran wäre er fast gestorben, aber er hatte einen starken Lebenswillen. In den 16 Monaten, die er bei uns lebte, war er sehr oft krank.
Jordan ist nur ca. 7 Jahre alt geworden. Er war sehr lieb und verschmust und hat liebend gern mit Bällen gespielt, die er dann nur ungern wieder hergeben wollte.
Jordan hatte keine Interessenten, nur einige Besucher sind ab und zu mit ihm spazieren gegangen. Niemand hat ihm eine Chance gegeben und wollte ihm ein schönes Zuhause schenken.
Nun ist Jordan nicht mehr bei uns und sein Zwinger ist leer. Wir hoffen, Jordan, dass Du trotz allem eine schöne Zeit bei uns hattest. Tschüß "Jordy-Bärchen", wir vermissen Dich sehr.


ISMIR war ein halbes Jahr bei uns bevor er vermittelt wurde. Er war von Anfang an scheu und ließ sich nicht gern anfassen. Trotzdem fanden sich im Februar 2006 Menschen die es mit ihm versuchen wollten. Zuhause wurde Ismir dann ein richtiger Schmusekater. Nach einigen Monaten wollte Ismir nicht mehr richtig fressen und auch nicht mehr richtig rumlaufen. Bei einem Tierarztbesuch wurde dann festgestellt das er einen Tumor hat und wurde eingeschläfert. Schön, das er noch einige schöne Monate in einem liebevollen Zuhause verleben durfte.


SAKURA eine Fundkatze die ziemlich verschreckt zu uns kam. Sie lebte sich schnell ein war verschmust und sehr anhänglich. Weil sie manchmal einen sehr apathischen Eindruck machte, ließen wir ihr Blut nehmen um zu schauen ob sie krank sei. Leider wurde bei ihr dabei eine unheilbare Krankheit festgestellt. Gerne hätte wir dich noch ein wenig länger bei uns gehabt Sakura.


ARTHUR wurde als Fundkater bei uns abgegeben. Da er beim Einliefern schon in einem nicht so tollen Allgemeinzustand war, ließen wir eine Blutuntersuchung machen. Bei der Untersuchung wurde kein genaues Ergebnis erzielt. Er bekam bei uns einige Zeit Leberdiätfutter. Wir setzten ihn dann nachdem er geimpft wurde in die Katzenstuben wo er sich auch gut einlebte. Nach einigen Tagen musste er dann noch mal zum Tierarzt, da er sehr stark Zahnstein hatte. Leider hat er die Narkose die er bekam nicht vertragen und starb. Wir ließen ihn dann obduzieren und dabei wurde festgestellt, das er eine Lebertumor hatte der geplatzt war. Wir hätten dir gern noch ein neues Heim gesucht Arthur. Machs gut.


GIGO kam am 30.11.04 als Fundtier zu uns. Obwohl seine Besitzerin wusste, dass ihr Hund bei uns war, holte sie ihn nicht wieder ab. Und auch eine Augen-OP, die Gigo dringend benötigte und die wir ihr schon nach Gigo`s erstem Aufenthalt im Tierheim anrieten, ließ sie nicht machen. Wir behielten Gigo bei uns im Tierheim und seine Besitzerin übereignete ihn. Gigo ist 1990 geboren, war also 14 Jahre alt und sie hatte ihn von klein auf, was sie offensichtlich nicht störte. Bei uns wurde die dringende Operation durchgeführt, bei der ihm ein Auge entfernt werden musste. Gigo wurde in einer Pflegestelle aufgenommen und hatte noch einige wunderbare letzte Monate. Er spielte, tobte rum und blühte nochmal richtig auf, was wohl auch an den 2 Hundedamen lag, bei denen er wohnen durfte. Er war zwar herzkrank, hatte auch Wasser in der Lunge und bekam Medikamente, aber er hatte bis zuletzt einen starken Lebenswillen. Am 20.01.06 verließ ihn dieser Wille leider und seine Pflegemama entschied sich, ihn zu erlösen. Gigo dankt ihr sicher für die letzten tollen Monate.


SCHNAUZ kam am 7.08.02 als Fundtier ins Tierheim. Wir hatten noch nie einen Hund im Tierheim der so einen starken Jagdinstinkt hatte wie er. Er machte Jagd auf alles (Kaninchen, Vögel, Katzen, andere Hunde, Radfahrer und auch Inlineskater). Aufgrund dieses Instinktes durfte er bei uns nie allein auf dem Gelände laufen und auch nicht allein im Auslauf bleiben, da er auch über sehr hohe Zäune klettern konnte. Selbst seinen Zwinger mussten wir überdachen, da er sonst drüber geklettert wäre. Daher war sein Leben bei uns eher eintönig. 2 x am Tag spazieren gehen und 1-2 x im Auslauf unter Aufsicht. Im Februar 2005 lahmte er hinten links. Er wurde am Knie operiert und erholte sich recht gut. Obwohl Schnauz ein sehr wehleidiger Hund war, ertrug er die Schmerzen sehr tapfer. Bei den ganzen Untersuchungen wurde auch festgestellt, das er an Arthrose in den Gelenken litt. Er bekam Schmerzmittel und auch andere Medikamente. Im Dezember verschlechterte sich sein Zustand und er hatte Probleme aufzustehen und zu laufen. Da wir nicht wollten das er sich quält, entschieden wir weitere Medikation und erlösten ihn am 29.12.05. Machs gut Schnauz und wir hoffen es hat dir bei uns ein wenig gefallen.


PERSERKATZE Sie wurde am 28.09.05 als Fundkatze bei uns abgegeben. Sie wirkte die ganze Zeit kränklich und litt unter Durchfall. Daher haben wir eine Blutuntersuchung machen lassen. Die erste ergab keinen eindeutigen Befund und so musste sie erst mal allein sitzen und es wurde nach 4 Wochen eine weitere Blutuntersuchung gemacht. Auch diese ergab keinen eindeutigen Befund und so kam sie als Notfall ins Internet um eine Pflegestelle für sie zu finden, in der sie allein leben würde. Mitte Dezember wollte sie nicht mehr fressen und auch ihr Durchfall nahm wieder zu. Ihr Zustand verschlechterte sich zusehens und so entschieden wir uns, sie zu erlösen. Bei der Obduktion wurde dann festgestellt, das die Katze an Darmkrebs litt. Wahrscheinlich war den alten Besitzern dies bekannt und deswegen wurde die Katze ausgesetzt. Wir hoffen die letzten Wochen bei uns haben der Katze trotz allem gefallen.


TRIXI wurde mit 9 Jahren abgegeben, weil ihr Besitzer nicht mehr in der Lage war, sich um sie zu kümmern. Trixi war blind und taub als sie ins Tierheim kam und es fiel ihr sehr schwer, sich einzuleben. Alles neue bedeutete Panik pur. Am 7.11.05 mußte sie eingeschläfert werden, da sie so schwer Athrose hatte, das sie sich nicht mehr hinsetzen konnte und auch ihr Geschäft nicht mehr verrichten konnte. Daher entschieden wir uns, sie zu erlösen. Leb wohl kleine Trixi.


JERRY kam am 17.08.99 ins Tierheim nachdem er tagelang in Ilsede am alten Bauhof angebunden war. Er hat niemanden an sich rangelassen und wurde in der Zeit von Kindern mit Steinen und Stöcken geärgert. Mit einem Blasrohr hat man ihn dann in Narkose gelegt und zu uns gebracht. Da war Jerry knapp ein Jahr alt. Er brauchte lange, um Vertrauen aufzubauen. Seinen Hass auf Kinder hat er nie abgelegt und auch die Angst vor Fremden ist immer geblieben. Für ihn war das Motto bevor du mir was tust, beiße ich dich. Nie hatte einer die Geduld Jerrys Vertrauen zu gewinnen. Es wurde bei ihm hochgradige Hüftgelenksdysplasie festgestellt und er wurde operiert. Später dann bekam er Medikamente. Zum Schluß bekam er dann Lähmungen im hinteren Bereich, so dass wir uns entschieden ihn am 9.11.05 zu erlösen. Dies war ein schwerer Schritt, aber für Jerry wohl der Beste. Fast sein ganzes Leben war er bei uns im Tierheim und ich denke, es hat ihm gefallen, da er nie etwas anderes kennengelernt hat. Also machs gut Jerry und vertrag dich mit Urban, der schon im Hundehimmel ist. Tschau Jerry, wir haben versucht, dir das Leben so schön wie möglich zu machen. Wir hoffen, es war schön für dich.


REX war 3 mal im Tierheim. Immer war der Abgabegrund, das sich sein neuer Besitzer von seiner Frau getrennt hat. Sein Leidensweg im Tierheim begann am 4.10.02 und endete am 9.09.05 mit seiner Einschläferung wegen hochgradiger Hüftgelenksdysplasie.


ATTILA fand vor seinem Tod noch für kurze Zeit ein neues Heim. Auch er mußte aufgrund von Krebs eingeschläfert werden. Schön, das er noch ein wenig Glück hatte in seinem Leben. - Lebe wohl Attila.


ALDUS war auch eher ein Glückspilz. Nachdem er seit dem 30.09.03 zwei mal vermittelt war und zurückgekommen ist, hat er am 26.04.04 ein neues Heim gefunden wo er sich super wohl gefühlt hat. Im September 2005 mußte er erlöst werden, da er Krebs hatte.


CARLOS hatte die letzten Jahre noch ein schönes Leben in einem neuen Zuhause. Er kam das erste Mal am 1.07.02 ins Tierheim von seinen Besitzern aus Zeitmangel abgegeben. Vermittelt wurde er dann am 27.09.02, um am 4.10.02 zurückzukommen. Dann wartete er bis zum 4.09.03 auf neue Leute um bei ihnen dann bis September 2005 ein gutes Zuhause zu haben. Bei ihnen schlief er dann friedlich ein.


URBAN, bei ihm hat nie ein Besucher erkannt wie toll er war. Mal war er zu alt, dann sah er zu normal aus. Urban war ein ganz besonderer Hund. Er kam am 15.01.02 aus dem Tierheim Berlin zu uns. Er wurde in Berlin aufgefunden. Bis zu seinem Tod hatte er nicht einen Interessenten, wohl aber viele Gassigeher. Am 25.04.03 mußte er eingeschläfert werden, da er einen Lebertumor hatte. - Machs gut Urban.


RAY der Dobermann wurde am 11.4.99 von seinen Besitzern abgegeben und hat auch nie die Chance bekommen zu zeigen wie toll er war. Am 7.06.00 starb er an einer Magendrehung.


KARTONKATZEN Diese Katze steht stellvertretend für 16 kleine Katzen, die am 13.10.04 ins Tierheim kamen, nachdem sie in einem Karton an einer Wertstoffinsel abgestellt wurden. Da waren die Kleinen gerade mal ca. 5 Wochen alt. Die Kleinen waren sehr krank und trotz aller tierärztlicher Bemühungen mußten viele eingeschläfert werden oder starben von selbst. Nur zwei von ihnen haben überlebt und ein neues Heim gefunden. Diese Katze steht auch für alle anderen Jungkatzen die es leider nicht geschafft haben.


TIGER war ein sehr lieber und verschmuster Kater. Er kam am 11.10.04 ins Tierheim und mußte am 10.07.05 eingeschläfert werden, da er sehr krank war.


OSKAR kam am 28.07.97 zu uns ins Tierheim und blieb ganze 8 Jahre!! Denn leider hat sich nie jemand gefunden, der den Mut hatte einen scheuen Kater bei sich aufzunehmen und so wurde das Tierheim sein Zuhause bis er am 10.07.05 aus Krankheitsgründen eingeschläfert wurde. Seit dem 15.03.04 hatte Oskar schon nicht mehr die rechte Lust zu leben. Denn da starb sein langjähriger Kumpel Bo der seit 1992 im Tierheim vergeblich auf ein neues Heim wartete.