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Leider hat nicht jedes Tier das
Glück, ein schönes neues Zuhause zu finden. Einigen
ist es nicht vergönnt, ihren Lebensabend auf einem kuscheligen
Sofa zu verbringen ...
Emilio, der kleine schwarze Kater
wurde am 22.10.2009 in der Peiner Südstadt gefunden und ins Tierheim gebracht. Er war ca. 1 Jahr alt und hatte eine Beinfraktur, dadurch konnte er
sein linkes Bein nicht nutzen. Er wurde von den Tierheimpflegern- und Pflegerinnen liebevoll Emilio getauft. Emilio war am Anfang noch etwas
schüchtern, aber auch sehr verspielt und verschmust. Er mochte seine Artgenossen und kam mit allen Mitbewohnern in den Katzenstuben prima aus.
Am 03.01.2010 wurde Emilio morgens tot in seinem Körbchen gefunden. Gerne hätten wir dem kleinen Schmusekater ein schönes Zuhause mit Freigang in
einer liebevollen Familie gewünscht... Es tut uns unendlich leid...mach's gut, lieber Schatz!
Hektor,
der kleine sensible
Chihuahua Mischling wurde am 03.10.2009 aufgefunden und ins Tierheim
gebracht. Er wurde dort von einer Tierheimmitarbeiterin
aufgepäppelt und konnte so Ende November/Anfang Dezember
zu seinen Interessenten in die häusliche Pflege umziehen. Dort
gefiel es ihm super gut, denn es war ein ruhiges, aber sehr liebevolles
Zuhause. Am 17.12.2009 wurde Hektor in seinem Körbchen tot
aufgefunden. Hektor wurde nur ca. 4 Jahre alt. Wir sind sehr traurig, denn wir
hätten uns sehr gefreut, wenn Du eine lange Zeit bei den Interessen bzw.
später bei deinen Leuten hättest verbringen dürfen. Lieber
Hektor, wir werden dich nicht vergessen, du warst zwar vom
Äußeren ein kleiner Hund, aber vom Wesen her warst du ein ganz Großer.
Tschüß Hektor - mach´s gut!
Die kleine
süße ROMASCHKA kam am 27.08.2007
zusammen mit ihrer Schwester Plattohr, als wilder Katzewelpe zu uns.
Sie war abgemagert und wurde von uns sorgsam aufgepäppelt und
groß gezogen. Sie war sehr scheu, skeptisch und
ließ sich erst nach ca. 1 Jahr von einigen Pflegern anfassen
und streicheln. Die skeptische und scheue Romaschka war aber trotz
allem sehr verspielt und wartete jeden Tag auf ihre Putenwurstmahlzeit.
Sie war für uns Pfleger/innen immer eine große
Unterstützung, denn sie kümmerte sich sehr oft um die
anderen Katzen in ihrer Stube und brachte Ihnen vieles bei. Am
14.08.2009 lag Romaschka zusammen gekuschelt in einem offenen
Körbchen. Romaschka rührte sich nicht, sie war gut
genährt und äußerlich gesund. Was sie
hatte, wissen wir leider nicht. Sie ist scheinbar im Schlaf gestorben.
Liebe Romaschka, wir hätten Dich gerne noch länger
bei uns behalten. Noch lieber hätten wir Dich in liebevolle
Hände abgebeben. Mach´s gut
Romaschka…..wir vermissen Dich und nicht nur wir, sondern
auch die anderen Katzen, mit denen Du in einer Stube gelebt hast.
PIRAT kam
am 24.01.2009 nach einem schweren Autounfall mit 6-fachem Beckenbruch
ins Tierheim. Ihm musste auch ein Auge entfernt werden und er
saß 3 Monate in Quarantäne bzw. in der
Krankenstation. Er wurde von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen
aufgepäppelt und es ging ihm gut. Er wollte leben! Er wurde
der Liebling von allen, denn er war sehr lieb, anhänglich und
sehr verschmust. Aber eines war er nicht: bestechlich. Am 07.10.09 ging
es ihm plötzlich sehr schlecht und er wurde stationär
beim Tierarzt aufgenommen. Da bei Pirat akutes Leberversagen
festgestellt wurde, entschieden wir uns schweren Herzens -um ihm
weitere Qualen zu ersparen- ihn zu erlösen und über
die Regenbogenbrücke gehen zu lassen. Es tut uns so leid, dass
wir Dir keinen Lebensabend bei eigenen Dosis verschaffen konnten.
Tschüß Pirat, wir werden dich nicht vergessen!
FREDDY -
uns wird immer geraten, als Pfleger eine gewisse Distanz zu euch Tieren
zu wahren, damit uns Abschiede wie dieser nicht so schwer fallen. Doch
leider - oder auch zum Glück - können wir das nicht
immer, da wir euch all unsere Aufmerksamkeit und Liebe geben, die ihr
verdient habt - sie ist vielleicht die einzige, die ihr in eurem Leben
erfahrt. Ich habe dich am 14.02.09 als verwahrlosten und auf einem
Grundstück zurück gelassenen 13jährigen Hund
kennen gelernt. Deine Leute haben dich dort sitzengelassen, ohne
Möglichkeit auf einen warmen Platz. Nachdem unter dem ganzen
Dreck und Filz ein Hund zu Tage kam mußten wir die Diagnose
vom Tierarzt - Lebertumor im Endstadium sowie Herzprobleme - verdauen.
Mit Medikamenten und viel Liebe und Zuwendung konnten wir dich bei uns
aufblühen sehen. Am Abend des 30.04. allerdings wolltest du
nicht mehr fressen und dein Bauch war stark angegeschwollen - uns war
klar, was das bedeutete und so konnten wir dich nur noch bei deinem
letzten Gang begleiten. Dein Lächeln fehlt uns ...
Kleine FLY,
am 12.01.2009 bist du nach einer schweren Krankheit über die
Regenbogenbrücke gegangen.
Ich - als deine Patin - sende dir einen letzten Gruß. Du
warst eine bezaubernde kleine Maus, sehr scheu, aber sehr neugierig und
liebevoll gegenüber deinen Artgenossen. Es tut mir unendlich
leid, dass du niemals ein warmes Zuhause oder eine liebe Hand, die dich
streichelt, kennenlernen durftest. Es hätte viel Zeit
gebraucht, aber ich bin sicher, dass du irgendwann deine Angst
überwunden hättest, wenn dir nur irgendjemand eine
Chance gegeben hätte ... Kleine Fly, nun spielst du mit all
den anderen Katzen auf der anderen Seite, hast ein warmes
Plätzchen und keine Schmerzen mehr, unsere Omi passt nun auf
dich auf. Leb wohl kleine Maus, wir vermissen dich.
Annika und das Tierheim-Team.
MASCHA
wurde zusammen mit NELE am 19.09.08 im Tierheim
abgegeben. Die liebe MASCHA war 12 Jahre alt, herzkrank und hatte
Diabetes. Mascha war sehr sensibel und litt sehr unter dem
großen Stress in unseren Katzenstuben...den vielen Besuchern
und den vielen Katzen. Am 02.10.08 lag MASCHA morgens in ihrem
Körbchen und schien ruhig zu schlafen. Zärtlich wurde
die Kleine von einer Pflegerin gestreichelt und vorsichtig aus dem
Körbchen genommen, um nach ihrem Befinden zu sehen. Mascha
bewegte sich nicht und schaute die Pflegerin völlig apathisch
an... sie hatte sich aufgegeben... Sofort wurde die
süße Maus zum Tierarzt gebracht, der einen
Zuckerschock diagnostizierte... um sie nicht weiter zu quälen
wurde beschieden, Mascha zu erlösen. MASCHA, es tut uns
unendlich leid, dass wir so schnell keine Pflegestelle für
dich ausfindig machen konnten, denn nur in einer häuslichen
und liebevollen Umgebung hättest du eine gute Chance gehabt,
noch einige Jahre glücklich zu leben... liebe, kleine Mascha,
mach's gut...
Am 13.07.08 wurde TWEENY
in einem kleinen Käfig mit zwei Kaninchen auf unserem
Tierheimgelände vorgefunden. TWEENY wurde von den Kaninchen
gebissen und verletzt, so dass wir die drei trennen mussten. Die
Verletzungen waren mittlerweile sehr gut abgeheilt, das Schweinchen war
munter und wir waren alle sehr traurig, als wir die kleine Maus am
frühen Morgen des 17.08.08 tot im Käfig vorfanden.
Wir sind sehr traurig, TWEENY, gerne hätten wir dir noch ein
schönes Leben inmitten deiner Artgenossen gewünscht.
Unsere liebe STELLA
kam am 20.01.05 aus einer sehr schlechten Haltung zu uns ins Tierheim.
Nie konnte sie ihre Angst vor den Menschen besiegen und sie war immer
sehr sensibel und zurückhaltend und unauffällig ...
niemand hat sich je für die Kleine interessiert...:-(( Wir
bemerkten, dass Stella nicht mehr fressen mochte und stellten sie dem
Tierarzt vor, der einen Unterzungentumor feststellte. Um ihr weitere
Qualen zu ersparen, entschlossen wir am 07.08.08, die liebe Maus gehen
zu lassen. STELLA, es tut uns leid, dass du niemals in deinem Leben ein
behütetes Leben in einer liebevollen Familie kennenlernen
durftest.
Unsere
süße LILLY wurde am 23.2.08 mit
einem Beinbruch im Tierheim eingeliefert. Sie musste 2 Monate lang in
einer kleinen Quarantänebox verweilen, damit die Fraktur
heilt. Nach der Genesung konnte Lilly in die großen
Katzenstuben gesetzt werden wo sie endlich spielen, toben und kletten
konnte. Am liebsten spielte Lilly mit dem Wasser und erwartete einen
als erstes an der Tür, wenn es 'Fressi' gab. Am 21.5.08 lag
Lilly morgens mit Atemnot in einem Körbchen. Sofort wurde sie
zum Tierarzt gebracht. Dieser stellte einen Zwerchfellriss fest und da
Lilly schon zu schwach für eine OP war, musste sie von ihren
Qualen erlöst werden. Es fällt uns allen schwer von
Dir Abschied zu nehmen. Mach's gut, kleine Lilly, du wirst uns fehlen.
Es tut mir leid, dass ich an diesem schrecklichen Morgen nicht da war,
um dein Pfötchen zu halten und dir zu sagen, dass alles wieder
gut wird.
Eugenia
Die wunderhübsche ROMENJA
kam am 27.03.08 als Fundtier zu uns. Sie war schon eine ältere
Katzenlady, sehr lieb und sehr verschmust. Uns fiel auf, dass sie sehr
viel trank und die Kleine wurde dem Tierarzt vorgestellt, der eine
chronische Niereninsuffizienz feststellte. Wir stellten Romenja auf
Nieren-Diätfutter um und hofften, dass die liebe Maus so noch
eine gute Zeit vor sich habe. An dem Tag, als Romenja als Sorgenkind
ins Internet gestellt werden sollte, bekam sie akutes Nierenversagen
und musste euthanasiert werden. Gerne hätten wir der kleinen
Schmusekatze noch ein schönes Zuhause in einer liebevollen
Familie gewünscht...
Unser BALU
kam am 12. November 2007 als Abgabetier ins Tierheim. Er machte auf uns
einen gesunden Eindruck, allerdings war Balu für einen
einjährigen Junghund viel zu dick. Wir versuchten sein Gewicht
mit Diätfutter zu reduzieren, doch er nahm einfach nicht ab.
Auch merkten wir schnell, dass Balu absolut keine Kondition hatte, sehr
häufig stolperte und auch sehr tolpatschig war. Wir stellten
Balu unserem Tierarzt vor und es wurde eine
Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert. Balus Zustand
besserte sich jedoch nicht, manchmal fiel er einfach um. So
vereinbarten wir mit der Tierärztlichen Hochschule einen
Termin, um den Kleinen gründlich zu untersuchen und ein MRT
machen zu lassen. Die Schilddrüsenunterfunktion wurde
bestätigt, doch das MRT brachte zusätzlich vermehrtes
Hirnwasser zutage...dadurch resultierten auch die vielen epileptischen
Anfälle...Bis zum Schluß hatten wir Hoffnung, dass
Balu medikamentös geholfen werden könnte... den
schmerzhaften Druck in seinem Kopf konnte ihm aber keiner nehmen und so
entschlossen wir uns schweren Herzens, den Kleinen bis an die
Regenbogenbrücke zu begleiten und ihn endlich von seinen
Schmerzen zu befreien. Am 29.04.08 schlief Balu ganz ruhig in den Armen
eines Pflegers ein. Mach's gut, Goldlöckchen, wir werden dich
nicht vergessen!
Von Anfang an schien CHARLY
unter keinem guten Stern zu stehen. Tierschützer
lösten ihn aus schrecklichen Umständen aus und
brachten ihn zu uns. In seinem bisherigen kurzen Leben durfte er nur
angebunden unter einer Treppe vor sich hinvegetieren, sein Futter hat
man ihm immer wieder weggenommen. Seine Schulter war
verkrüppelt, ob das angeboren war oder ihm zugeführt
wurde, lässt sich nur mutmaßen. Charly saß
anfangs nur fletschend und knurrend im Zwinger und ließ
keinen an sich heran. Er kannte nichts und hatte vor allem und jedem
Angst. Wo hätte er auch nur irgendetwas lernen sollen??? Mit
der Zeit faßte er Vertrauen zu uns und genoss es, mit uns zu
spielen und auch zu kuscheln. Leider stellte der Tierarzt auch
hochgradige HD fest... Wir versuchten seine Schmerzen
medikamentös einzudämmen, um ihn noch erfahren zu
lassen, dass er vom Menschen auch Liebe erfahren konnte. Diese Liebe
hat er von uns bekommen... doch als das Schmerzmittel erhöht
werden musste, entschlossen wir uns schweren Herzens, Charly von seinem
Leiden zu erlösen. Leider hatte er keine faire Chance auf ein
Leben ohne Angst und Schmerz! Es tut uns unendlich leid...mach's gut,
lieber Schatz!
HEXE
mussten wir leider über die Regenbogenbrücke gehen
lassen, da eine Thrombose bei ihr diagnostiziert wurde. Sie hatte sehr
große Schmerzen und die Heilungschancen waren nahezu Null.
Kleiner "Wildling", wir hätten dich so gerne noch
länger bei uns behalten, allein um dich endgültig zu
überzeugen, dass man auch den Menschen vertrauen kann. Mach's
gut, kleiner Schatz, wir haben dich geliebt...
Unser geliebter JORDAN
ist von uns gegangen. Er lag einfach eines morgens tot in seinem
Zwinger. Sein Körper war nicht verkrampft, sondern ganz
entspannt. Jordan erlitt in der Nacht einen plötzlichen
Herztod. Aber er war ganz alleine, als es passierte. Das tut uns sehr
Leid.
Jordan musste bei uns dreimal operiert werden, weil er einen seiner
geliebten Kauknochen, um den sich Teppichboden gewickelt hatte,
gefressen hatte. Schon daran wäre er fast gestorben, aber er
hatte einen starken Lebenswillen. In den 16 Monaten, die er bei uns
lebte, war er sehr oft krank.
Jordan ist nur ca. 7 Jahre alt geworden. Er war sehr lieb und
verschmust und hat liebend gern mit Bällen gespielt, die er
dann nur ungern wieder hergeben wollte.
Jordan hatte keine Interessenten, nur einige Besucher sind ab und zu
mit ihm spazieren gegangen. Niemand hat ihm eine Chance gegeben und
wollte ihm ein schönes Zuhause schenken.
Nun ist Jordan nicht mehr bei uns und sein Zwinger ist leer. Wir
hoffen, Jordan, dass Du trotz allem eine schöne Zeit bei uns
hattest. Tschüß "Jordy-Bärchen", wir
vermissen Dich sehr.
ISMIR
war ein halbes Jahr bei uns bevor er vermittelt wurde. Er war von
Anfang an scheu und ließ sich nicht gern anfassen. Trotzdem
fanden sich im Februar 2006 Menschen die es mit ihm versuchen wollten.
Zuhause wurde Ismir dann ein richtiger Schmusekater. Nach einigen
Monaten wollte Ismir nicht mehr richtig fressen und auch nicht mehr
richtig rumlaufen. Bei einem Tierarztbesuch wurde dann festgestellt das
er einen Tumor hat und wurde eingeschläfert. Schön,
das er noch einige schöne Monate in einem liebevollen Zuhause
verleben durfte.
SAKURA
eine Fundkatze die ziemlich verschreckt zu uns kam. Sie lebte sich
schnell ein war verschmust und sehr anhänglich. Weil sie
manchmal einen sehr apathischen Eindruck machte, ließen wir
ihr Blut nehmen um zu schauen ob sie krank sei. Leider wurde bei ihr
dabei eine unheilbare Krankheit festgestellt. Gerne hätte wir
dich noch ein wenig länger bei uns gehabt Sakura.
ARTHUR
wurde als Fundkater bei uns abgegeben. Da er beim Einliefern schon in
einem nicht so tollen Allgemeinzustand war, ließen wir eine
Blutuntersuchung machen. Bei der Untersuchung wurde kein genaues
Ergebnis erzielt. Er bekam bei uns einige Zeit
Leberdiätfutter. Wir setzten ihn dann nachdem er geimpft wurde
in die Katzenstuben wo er sich auch gut einlebte. Nach einigen Tagen
musste er dann noch mal zum Tierarzt, da er sehr stark Zahnstein hatte.
Leider hat er die Narkose die er bekam nicht vertragen und starb. Wir
ließen ihn dann obduzieren und dabei wurde festgestellt, das
er eine Lebertumor hatte der geplatzt war. Wir hätten dir gern
noch ein neues Heim gesucht Arthur. Machs gut.
GIGO
kam am 30.11.04 als Fundtier zu uns. Obwohl seine Besitzerin wusste,
dass ihr Hund bei uns war, holte sie ihn nicht wieder ab. Und auch eine
Augen-OP, die Gigo dringend benötigte und die wir ihr schon
nach Gigo`s erstem Aufenthalt im Tierheim anrieten, ließ sie
nicht machen. Wir behielten Gigo bei uns im Tierheim und seine
Besitzerin übereignete ihn. Gigo ist 1990 geboren, war also 14
Jahre alt und sie hatte ihn von klein auf, was sie offensichtlich nicht
störte. Bei uns wurde die dringende Operation
durchgeführt, bei der ihm ein Auge entfernt werden musste.
Gigo wurde in einer Pflegestelle aufgenommen und hatte noch einige
wunderbare letzte Monate. Er spielte, tobte rum und blühte
nochmal richtig auf, was wohl auch an den 2 Hundedamen lag, bei denen
er wohnen durfte. Er war zwar herzkrank, hatte auch Wasser in der Lunge
und bekam Medikamente, aber er hatte bis zuletzt einen starken
Lebenswillen. Am 20.01.06 verließ ihn dieser Wille leider und
seine Pflegemama entschied sich, ihn zu erlösen. Gigo dankt
ihr sicher für die letzten tollen Monate.
SCHNAUZ
kam am 7.08.02 als Fundtier ins Tierheim. Wir hatten noch nie einen
Hund im Tierheim der so einen starken Jagdinstinkt hatte wie er. Er
machte Jagd auf alles (Kaninchen, Vögel, Katzen, andere Hunde,
Radfahrer und auch Inlineskater). Aufgrund dieses Instinktes durfte er
bei uns nie allein auf dem Gelände laufen und auch nicht
allein im Auslauf bleiben, da er auch über sehr hohe
Zäune klettern konnte. Selbst seinen Zwinger mussten wir
überdachen, da er sonst drüber geklettert
wäre. Daher war sein Leben bei uns eher eintönig. 2 x
am Tag spazieren gehen und 1-2 x im Auslauf unter Aufsicht. Im Februar
2005 lahmte er hinten links. Er wurde am Knie operiert und erholte sich
recht gut. Obwohl Schnauz ein sehr wehleidiger Hund war, ertrug er die
Schmerzen sehr tapfer. Bei den ganzen Untersuchungen wurde auch
festgestellt, das er an Arthrose in den Gelenken litt. Er bekam
Schmerzmittel und auch andere Medikamente. Im Dezember verschlechterte
sich sein Zustand und er hatte Probleme aufzustehen und zu laufen. Da
wir nicht wollten das er sich quält, entschieden wir weitere
Medikation und erlösten ihn am 29.12.05. Machs gut Schnauz und
wir hoffen es hat dir bei uns ein wenig gefallen.
PERSERKATZE
Sie wurde am 28.09.05 als Fundkatze bei uns abgegeben. Sie wirkte die
ganze Zeit kränklich und litt unter Durchfall. Daher haben wir
eine Blutuntersuchung machen lassen. Die erste ergab keinen eindeutigen
Befund und so musste sie erst mal allein sitzen und es wurde nach 4
Wochen eine weitere Blutuntersuchung gemacht. Auch diese ergab keinen
eindeutigen Befund und so kam sie als Notfall ins Internet um eine
Pflegestelle für sie zu finden, in der sie allein leben
würde. Mitte Dezember wollte sie nicht mehr fressen und auch
ihr Durchfall nahm wieder zu. Ihr Zustand verschlechterte sich zusehens
und so entschieden wir uns, sie zu erlösen. Bei der Obduktion
wurde dann festgestellt, das die Katze an Darmkrebs litt.
Wahrscheinlich war den alten Besitzern dies bekannt und deswegen wurde
die Katze ausgesetzt. Wir hoffen die letzten Wochen bei uns haben der
Katze trotz allem gefallen.
TRIXI
wurde mit 9 Jahren abgegeben, weil ihr Besitzer nicht mehr in der Lage
war, sich um sie zu kümmern. Trixi war blind und taub als sie
ins Tierheim kam und es fiel ihr sehr schwer, sich einzuleben. Alles
neue bedeutete Panik pur. Am 7.11.05 mußte sie
eingeschläfert werden, da sie so schwer Athrose hatte, das sie
sich nicht mehr hinsetzen konnte und auch ihr Geschäft nicht
mehr verrichten konnte. Daher entschieden wir uns, sie zu
erlösen. Leb wohl kleine Trixi.
JERRY
kam am 17.08.99 ins Tierheim nachdem er tagelang in Ilsede am alten
Bauhof angebunden war. Er hat niemanden an sich rangelassen und wurde
in der Zeit von Kindern mit Steinen und Stöcken
geärgert. Mit einem Blasrohr hat man ihn dann in Narkose
gelegt und zu uns gebracht. Da war Jerry knapp ein Jahr alt. Er
brauchte lange, um Vertrauen aufzubauen. Seinen Hass auf Kinder hat er
nie abgelegt und auch die Angst vor Fremden ist immer geblieben.
Für ihn war das Motto bevor du mir was tust, beiße
ich dich. Nie hatte einer die Geduld Jerrys Vertrauen zu gewinnen. Es
wurde bei ihm hochgradige Hüftgelenksdysplasie festgestellt
und er wurde operiert. Später dann bekam er Medikamente. Zum
Schluß bekam er dann Lähmungen im hinteren Bereich,
so dass wir uns entschieden ihn am 9.11.05 zu erlösen. Dies
war ein schwerer Schritt, aber für Jerry wohl der Beste. Fast
sein ganzes Leben war er bei uns im Tierheim und ich denke, es hat ihm
gefallen, da er nie etwas anderes kennengelernt hat. Also machs gut
Jerry und vertrag dich mit Urban, der schon im Hundehimmel ist. Tschau
Jerry, wir haben versucht, dir das Leben so schön wie
möglich zu machen. Wir hoffen, es war schön
für dich.
REX war
3 mal im Tierheim. Immer war der Abgabegrund, das sich sein neuer
Besitzer von seiner Frau getrennt hat. Sein Leidensweg im Tierheim
begann am 4.10.02 und endete am 9.09.05 mit seiner
Einschläferung wegen hochgradiger
Hüftgelenksdysplasie.
ATTILA
fand vor seinem Tod noch für kurze Zeit ein neues Heim. Auch
er mußte aufgrund von Krebs eingeschläfert werden.
Schön, das er noch ein wenig Glück hatte in seinem
Leben. - Lebe wohl Attila.
ALDUS
war auch eher ein Glückspilz. Nachdem er seit dem 30.09.03
zwei mal vermittelt war und zurückgekommen ist, hat er am
26.04.04 ein neues Heim gefunden wo er sich super wohl gefühlt
hat. Im September 2005 mußte er erlöst werden, da er
Krebs hatte.
CARLOS
hatte die letzten Jahre noch ein schönes Leben in einem neuen
Zuhause. Er kam das erste Mal am 1.07.02 ins Tierheim von seinen
Besitzern aus Zeitmangel abgegeben. Vermittelt wurde er dann am
27.09.02, um am 4.10.02 zurückzukommen. Dann wartete er bis
zum 4.09.03 auf neue Leute um bei ihnen dann bis September 2005 ein
gutes Zuhause zu haben. Bei ihnen schlief er dann friedlich ein.
URBAN,
bei ihm hat nie ein Besucher erkannt wie toll er war. Mal war er zu
alt, dann sah er zu normal aus. Urban war ein ganz besonderer Hund. Er
kam am 15.01.02 aus dem Tierheim Berlin zu uns. Er wurde in Berlin
aufgefunden. Bis zu seinem Tod hatte er nicht einen Interessenten, wohl
aber viele Gassigeher. Am 25.04.03 mußte er
eingeschläfert werden, da er einen Lebertumor hatte. - Machs
gut Urban.
RAY der
Dobermann wurde am 11.4.99 von seinen Besitzern abgegeben und hat auch
nie die Chance bekommen zu zeigen wie toll er war. Am 7.06.00 starb er
an einer Magendrehung.
KARTONKATZEN
Diese Katze steht stellvertretend für 16 kleine Katzen, die am
13.10.04 ins Tierheim kamen, nachdem sie in einem Karton an einer
Wertstoffinsel abgestellt wurden. Da waren die Kleinen gerade mal ca. 5
Wochen alt. Die Kleinen waren sehr krank und trotz aller
tierärztlicher Bemühungen mußten viele
eingeschläfert werden oder starben von selbst. Nur zwei von
ihnen haben überlebt und ein neues Heim gefunden. Diese Katze
steht auch für alle anderen Jungkatzen die es leider nicht
geschafft haben.
TIGER
war ein sehr lieber und verschmuster Kater. Er kam am 11.10.04 ins
Tierheim und mußte am 10.07.05 eingeschläfert
werden, da er sehr krank war.
OSKAR
kam am 28.07.97 zu uns ins Tierheim und blieb ganze 8 Jahre!! Denn
leider hat sich nie jemand gefunden, der den Mut hatte einen scheuen
Kater bei sich aufzunehmen und so wurde das Tierheim sein Zuhause bis
er am 10.07.05 aus Krankheitsgründen eingeschläfert
wurde. Seit dem 15.03.04 hatte Oskar schon nicht mehr die rechte Lust
zu leben. Denn da starb sein langjähriger Kumpel Bo der seit
1992 im Tierheim vergeblich auf ein neues Heim wartete.
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